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Prudential instruments to scale up green finance: simulating the impact of green prudential regulations in an agent-based macro-financial model

Lehrstuhl:

Über das Projekt

Der bestehende Finanzregulierungsrahmen hat bemerkenswerte Fortschritte bei der Erkennung, Bewertung und Eindämmung systemischer Risiken gemacht. Eine genauere Untersuchung der bestehenden aufsichtsrechtlichen Instrumente zeigt jedoch, dass mehrere Vorschriften im Rahmen von Basel III einen inhärenten "Kohlenstoff-Bias" aufweisen, der die Ausrichtung des Finanzsektors an den Fahrplänen für einen nachhaltigen Übergang behindert. Insbesondere unterschätzen die bestehenden Kapital- und Liquiditätsvorschriften einerseits die Risiken im Zusammenhang mit so genannten "grünen Vermögenswerten" und untergraben potenziell die Widerstandsfähigkeit des Finanzsystems. Andererseits begrenzen sie das für grüne Anlagen verfügbare Bankkapital und begünstigen schmutzige Anlagen.
Indem wir den aktuellen Stand der Forschung betrachten, zeigen wir das Fehlen eines umfassenden Rahmens auf, der für die Analyse der Auswirkungen grüner aufsichtsrechtlicher Vorschriften erforderlich ist. Unser Forschungsprojekt zielt daher darauf ab, einen solchen Rahmen zu schaffen und zu untersuchen, wie aufsichtsrechtliche Vorschriften mit Risiken für die Finanzstabilität, die sich aus dem Klimawandel ergeben, umgehen könnten. Aufbauend auf der theoretischen Forschung, die wir in der Vergangenheit veröffentlicht haben, zielt dieses Projekt darauf ab, ein Instrument zu entwickeln, mit dem die Auswirkungen der Umsetzung verschiedener grüner Aufsichtsinstrumente unter verschiedenen makrofinanziellen Szenarien bewertet werden können. Wir werden auf einen agentenbasierten Modellierungsansatz zurückgreifen (um ein makrofinanzielles Modell zu erstellen), das von einem heterogenen Produktionssektor, heterogenen Verbrauchern, einem Bankensektor und einer Zentralbank bevölkert wird.
Diese Forschung wird einerseits dazu beitragen, zu verstehen, ob klimabezogene makroprudenzielle Instrumente entweder zu Marktverzerrungen oder finanzieller Instabilität führen. Andererseits könnte sie dabei helfen, die Hauptfaktoren zu ermitteln, die die Wirksamkeit solcher Instrumente behindern oder fördern.

Projektlaufzeit

Projektstart:
März 2019

Projektpartner

Dr. Lilit Popoyan, Universität von Neapel "Parthenope"

Gefördert von

Projektart

Verbundprojekt

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