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CURE

Willkommen am CURE

Das Centrum für Umweltmanagement, Ressourcen und Energie

ÜBER UNS

Klimawandel, zunehmende Landnutzung, rückläufige Biodiversität und ein stetig steigender  Energie- und Ressourcenbedarf sorgen dafür, dass wir zunehmend die planetaren Grenzen des Ökosystems Erde überschreiten und dessen Fähigkeiten Services/ Leistungen zu erbringen dramatisch sinkt. Wir stehen vor der großen gesellschaftlichen Herausforderung weitere, folgenschwere und irreversible Schäden zu verhindern. Die Zeit drängt, weil die fundamentalen Probleme unserer Zeit auf unheilvolle Art miteinander verwoben sind und den Wandel beschleunigen. Unserer derzeitige Wirtschafts- und Lebensweise gefährdet die Zukunft der Menschheit und des blauen Planeten gleichermaßen. Ein soziotechnischer Wandel ist nötig: Dekarbonisierung der Wirtschaft und der Energieversorgung, Verantwortung für die Ökosysteme und Reduzierung und qualitative Veränderung der Ressourcenverbräuche. Dies sind die Themen, die den Kern von Forschung und Lehre am Centrum für Umweltmanagement, Ressourcen und Energie ausmachen.

Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität hat das CURE als Kompetenzfeld eingerichtet, um diejenigen Kompetenzen und Fähigkeiten zu bündeln, die auf die Themen

  • Energie- und Klimaökonomik
  • betriebliche und volkswirtschaftliche Nachhaltigkeitsökonomik in wettbewerbsbasierten Wirtschaftssystemen,
  • betriebliches Umweltmanagement,
  • Dekarbonisierung betrieblicher Produktions- und Leistungsprozesse,
  • Arten- und Ressourcenschutz (Fauna, Flora, Wasser, Boden, Luft)
  • Klimaschutz, Ressourcenwende und nachhaltige Transformation,
  • Mobilitätswende

    in Forschung und Lehre fokussiert sind.

Das CURE ist das einzige Forschungszentrum an einer Universität in der Region, das sich integriert, multiperspektivisch, praxis- und transferorientiert aus betriebs-, volkswirtschaftlicher und sozialwissenschaftlicher Perspektive der Nachhaltigkeitsökonomik, der Analyse und Gestaltung der Nachhaltigkeitstransformation widmet.

Ziel des Centrums ist es die Lehrangebote zum Thema Nachhaltigkeit in den Bachelor- und Masterstudiengängen zu bündeln, abzustimmen und ambitioniert weiterzuentwickeln. Unser Ziel ist es dabei die nachhaltigkeitsorientierte Lehre stärker in der Fakultät zu verankern und die Studierenden für dieses Zukunftsthema zu sensibilisieren, zu informieren und zu mobilisieren.  

Unsere Forschung zielt darauf ab, aus den Silos der einzeldisziplinären Perspektiven herauszutreten und integrierte, praxisnahe und problemadäquate Forschungsansätze und Methoden zu entwickeln, um sozial robuste Lösungen für die Nachhaltigkeitsherausforderungen unserer Zeit zu entwickeln. So arbeiten Forscher:innen  aus betriebs-, volkswirtschaftlicher und sozialwissenschaftlicher sowie juristischer Sicht im Kollaborativ zusammen. 

Das CURE strebt die internationale Vernetzung und den Aufbau strategischer Partnerschaften innerhalb der internationalen Community der Environmental und Sustainable Science an den Schnittstellen zwischen wirtschaftswissenschaftlicher Nachhaltigkeits- und Transformationsforschung, Politik und Gesellschaft an. Um die Kooperationen sowie den Wissensaustausch gezielt zu fördern, lädt das Centrum ab 2021 die Gastprofessor:innen ein, die wichtige  Beiträge zu Forschung, Lehre und Transfer beisteuern.

Team

Dr. Maik Bohne
Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in
Max Fimpler
Wissenschaftliche Hilfskraft
Ute Goerke
Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in
Prof. Dr. Johann-Christian Pielow
Lehrstuhlinhaber:in, Professor:in
Dennis Arnold
Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in
Dr. Stefan Schweiger
Assoziiertes Mitglied
Gerald Zunker
Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in
Franziska M. Hoffart, M.A.
Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in
Lars Biesewig
Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in
Hon.-Prof. Graham Weale
Honorarprofessor:in, Professor:in
Esther Trost
Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in
Fynn Kasbrink
Assoziiertes Mitglied, Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in
Prof. Dr. Valentin Bertsch
Prof. Dr. Marion Steven
Lehrstuhlinhaber:in, Professor:in
Paola D'Orazio, Ph.D.
Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in
Dr. Christoph Feldhaus
Akademische:r Rat/Rätin
Christian Stehr, M.Sc.
Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in
Dr. Jan-Hendrik Kamlage
Akademischer Rat, Geschäftsführer:in
Zarah Thiel
Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in
Prof. Dr. Michael Roos
Lehrstuhlinhaber, Professor
Prof. Dr. Dirk Rübbelke
Gastprofessor:in
Dr. Elmar Hillebrand
Post-Doc
Dr. Irina Silina
Geschäftsführer:in, Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in
Dr. Michael M. Kretzer
Assoziiertes Mitglied
Prof. Dr. Nicola Werbeck
Professor:in
Dr. Yuanwei Xu
Post-Doc
Dr. Julia Lena Reinermann
Assoziiertes Mitglied
Dr. Elkhan Richard Sadik-Zada
Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in
Postdoktorand
Leonard Pauß
Studentische Hilfskraft
Dr. Björn Ahaus
Assoziiertes Mitglied
Prof. Dr. Dr. h.c. Christoph M. Schmidt
Lehrstuhlinhaber, Professor
Hanna Berzau
Wissenschaftliche Hilfskraft
Prof. Dr. Helmut Karl
Seniorprofessor:in
Johanna Ohlig
Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in
Marius Rogall
Wissenschaftliche Hilfskraft
Abeer Abdulnabi Ali
Assoziiertes Mitglied
Dr. Imke Rhoden
Assoziiertes Mitglied, Lehrbeauftragte:r
Jana Wegener
Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in
Vanessa Grän
Mitarbeiter:in in Technik und Verwaltung
Prof. Dr. Sven-Joachim Otto
Professor:in
Prof. Dr. Andreas Löschel
Lehrstuhlinhaber:in, Professor:in

Aktuelle Meldungen

© RUB, Marquard
Wissenschaftler untersuchen „Die digitale Mittelstadt der Zukunft“
1. Juli 2022
Vortragsveranstaltung des IBE: "Weg vom russischen Gas, mit schnellem Infrastrukturausbau"
27. Juni 2022
LandInForm 2.2022: Ländliche Bioökonomie
21. Juni 2022
VISE Projekt „Smart Metering in KMU“ gestartet
20. Juni 2022
© RWI, Sven Lorenz
Christoph M. Schmidt erhält den Innovationspreis
14. Juni 2022

Unsere Fokusthemen

Wir führen diejenigen zusammen, die auf die folgenden Themen in Lehre und Forschung fokussiert sind:

01

Energie- und Klimaökonomik

02

Betriebliche und volks­wirtschaftliche Nachhaltigkeits­ökonomik in wettbewerbs­basierten Wirtschafts­systemen

03

Betriebliches Umwelt­management

04

Dekarbonisierung betrieblicher Produktions- und Leistungsprozesse

05

Arten- und Ressourcenschutz (Tiere, Pflanzen, Wasser, Boden, Luft)

06

Partizipation & Transformation

Forschung

Forschungsprojekte

Verbundprojekt
CIRCULAR FOAM - Systemic expansion of territorial CIRCULAR Ecosystems for end-of-life FOAM
Fokusthemen: Circular Economy, Circular Value Chain, Polyurethane Foams, Waste Management
Einzelprojekt, Verbundprojekt
Konzept einer integrierten, nachhaltigen Mobilität für die Universitätsallianz Ruhr (InnaMoRuhr)
Fokusthemen: Mobilität, Politikberatung
Verbundprojekt
HiPerIn 2.0 − Erforschung der (Nicht-)Akzeptanz hochwertiger Inhaltsstoffe
Fokusthemen: biobasierte Ausgangsstoffe, Bioökonomie, High-Performance Ingredients
Verbundprojekt
BIOÖKONOMIEREVIER – Aufbau und Erprobung einer partizipativen Governance zur Entwicklung der Modellregion BioökonomieREVIER Rheinland
Fokusthemen: Modellregion Bioökonomie, Partizipation, partizipative Governance, Rheinisches Revier
Verbundprojekt
“BEWEG DEIN QUARTIER!“ Co-kreative Entwicklung von Stadträumen als Game-Changer für die Mobilitätswende
Fokusthemen: Beteiligung, Mobilitätswende, Partizipation, Quartiersentwicklung
Verbundprojekt
GenoMobil – Genossenschaften als Organisationsform für eine sozial-ökologische Transformation integrierter Mobilität
Fokusthemen: Genossenschaften, Mobilität, Politikberatung

Forschungsgruppen

Partizipation und Transformation
Der 2013 noch am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) eingerichtete transdisziplinäre Forschungsschwerpunkt "Partizipationskultur" ist eines der ersten wissenschaftlichen Kompetenzzentren zum Thema Partizipation und Bürgerbeteiligung. Ausgehend vom langfristigen Wertewandel und den gestiegenen Möglichkeiten der Mobilisierung und Vernetzung durch die Digitalisierung verändern sich Städte, Gemeinden und Länder zu Räumen partizipativer Demokratie und transformieren die Beteiligungskultur im Lande. Die Beteiligung der Bürgerschaft und organisierter Interessengruppen findet dabei kontinuierlich zwischen Konflikt und Gestaltung statt: Dem Januskopf der Bürgerbeteiligung. Nach Umzug von Teilen des Forschungsbereich an die RUB in 2021 läuft die Partizipationskultur nun unter dem Namen "Foschungsgruppe Partizipation und Transformation" weiter.

Publikationen

Sadik-Zada, E. R. &  Gatto A. (2022). Civic engagement and energy transition in the Nordic-Baltic Sea Region: Parametric and nonparametric inquiries. Socio-Economic Planning Sciences.
S0038-0121(22)00137-9. https://doi.org/10.1016/j.seps.2022.101347

Sadik-Zada, E. R. & Niklas, B. (2021). Business Cycles and Alcohol Consumption: Evidence from a Nonlinear Panel ARDL Approach. Journal of Wine Economics, 16(4), 429–438. https://doi.org/10.1017/jwe.2021.32

Sadik-Zada, E. R., Gatto, A. & Niftiyev, I. (2022). E-government and petty corruption in public sector service delivery. Technology Analysis & Strategic Management, 1–17. https://doi.org/10.1080/09537325.2022.2067037

Kaur, M., Bhat, A., Sadik-Zada, E. R. & Sharma, R. (2022). Productivity Analysis and Employment Effects of Marigold Cultivation in Jammu, India. Horticulturae, 8(3), 263. https://doi.org/10.3390/horticulturae8030263

Golub, A., Govorukha, K., Mayer, P. & Rübbelke, D. (2022). Climate Change and the Vulnerability of Germany's Power Sector to Heat and Drought. The Energy Journal, 43(3). https://doi.org/10.5547/01956574.43.3.agol

Endres, A. & Rübbelke, D. (2022). Umweltökonomie (5., erweiterte und aktualisierte Auflage). Kohlhammer.

Lehrangebot

Die Teilnehmenden sollen unterschiedliche Problemfelder aus den Bereichen Energierecht und –wirtschaft analysieren und mit dem Meinungsstand in Literatur und Rechtsprechung verknüpfen. Mögliche Entwicklungsperspektiven sollen diskutiert und einer eigenen kritischen Bewertung unterworfen werden. Idealer Weise sind rechtpolitische Ziele bzw. Handlungsempfehlungen für Gesetzgebung und Gesetzesvollzug zu entwickeln.

Ausgewählte Probleme der Transformation der Energie- und Infrastruktursysteme

Seminar
-

SoSe, WiSe

SoSe 2022
Die Teilnehmenden sollen energiebezogene Problemlagen im Hinblick auf ihre ökonomische und rechtliche Relevanz differenzieren sowie diese einschlägigen gesetzlichen Regelungen zuordnen können. Dazu sollen sie in der Auslegung und Anwendung einschlägiger Rechtsnormen bzw. in der Subsumtion konkreter Fallkonstellationen unter dieselben unterwiesen werden. Insoweit ist immer auch einschlägige Rechtsprechung heranzuziehen und ggfs. kritisch zu würdigen. Im Vordergrund steht somit, abstrakte rechtliche Regelungen auf konkrete Lebenssachverhalte anzuwenden. Andererseits gilt es, gerade im Zuge der hoch dynamisch verlaufenden „Energiewende“ einzelne gesetzliche Regelungen in punkto Zielgenauigkeit und Kohärenz kritisch zu hinterfragen und dazu etwa auch rechtspolitische Handlungs- bzw. Verbesserungsempfehlungen zu diskutieren. Den Studierenden soll ein Eindruck davon vermittelt werden, welche Aspekte der Energiewirtschaft derzeit besonders problembehaftet bzw. praxisrelevant sind. Insgesamt erhalten sie einen soliden Überblick und zu besonders neuralgischen Aspekten vertiefende Kenntnisse zur allgemeinen Struktur der Energiewirtschaft wie zur Systematik und den (internationalen, europäischen u. nationalen) Regelungsebenen des Energierechts.

Einführung in die Energiewirtschaft und das Energiewirtschaftsrecht

Vorlesung
2 SWS

SoSe, WiSe

SoSe 2022
Wann: 23.05 um 8 Uhr (via Zoom) Anmeldung: Interessenten können sich bis zum 21. April bei Irina Silina (irina.silina@rub.de) anmelden. Vorstellung der Forschungsinhalte von Prof. Rübbelke mit anschließender Diskussion. Zusätzlich sollen Doktoranden die Möglichkeit haben ihre Arbeiten vorzustellen. Im Rahmen der Veranstaltung kann mit Prof. Rübbelke über Karriereperspektiven gesprochen werden.

Wirtschaftswissenschaftliches Doktorandenseminar „Environmental and Public Economics"

Doktorandenseminar
-

unreg.

Das Seminar befasst sich in diesem Semester mit dem Potential von Kohlenstoffsenken im Bereich des Umwelt- und Klimaschutzes. Dazu werden wir in einem ersten Themenblock beleuchten, was Kohlenstoffsenken grundsätzlich sind, welche Effekte sie zusätzlich zur Bindung von Kohlendioxid auf unsere Umwelt haben (sogenannte „Co-Benefits“), und wie man diese Effekte messen kann. Auf dieser Grundlage befassen wir uns im 2ten und 3ten Themenblock mit zwei konkreten Beispielen für Kohlenstoffsenken: Wäldern sowie Mooren/Torflandschaften. Für Wälder und Moore werden wir jeweils ausarbeiten, welches Potential sie zur Bindung von Kohlendioxid bieten, aber auch welche „Co-Benefits“ von ihnen ausgehen. Im letzten Themenblock (Block 4) betrachten wir dann, welche Möglichkeiten die Wiederherstellung von Mooren und die Aufforstung von Wäldern bieten, durch die Entwicklung von Kohlenstoffmärkten in den Schutz von Ökosystemen zu investieren. Dazu untersuchen wir, wie Märkte für Ökosystem-Dienstleistungen entwickelt werden können und welche Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden müssen.

Aktuelle Fragen der Umwelt- und Klimaökonomik II

Seminar
2 SWS

-

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Kreislaufwirtschaft - eine wirtschaftswissenschaftliche Einführung

Blockseminar
2 SWS

SoSe

Das Modul „Energieökonomik“ beschäftigt sich mit der Nachfrage nach Energie und dem Energieangebot, insbesondere mit den Besonderheiten der Elektrizitätswirtschaft. Das Modul vermittelt einen grundlegenden Überblick über die Energieökonomik:
  • Besonderheiten der Elektrizitätswirtschaft
  • Marktdesign für leitungsgebundene Energieträger (Strom und Erdgas)
  • Begründungen und Praxis der Energiepolitik, Energiewirtschaftliche Modellierung
  • Aktuelle Probleme der Energiewirtschaft.

Energieökonomik

Vorlesung und Übung
2+2 SWS

-

Institute

IBE

Institut für Berg- und Energierecht

Interessiert an der Mitarbeit im Cure?

Zwei wissenschaftliche Hilfskräfte (WHB) (m/w/d) im Forschungsprojekt "Circular Foam"

Professor:innen des CURE

Prof. Dr. Valentin Bertsch
Prof. Dr. Helmut Karl
geb. 1955, ehemaliger Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftspolitik 3, seit 2006 Vorstand des Ruhr-Forschungsinstituts für Innovations- und Strukturpolitik (RUFIS) und seit August 2021 als Seniorprofessor.

Helmut Karl studierte an der Ruhr-Universität Bochum Wirtschaftswissenschaft und promovierte dort (Dr. rer. oec.). Während der Promotion war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Rat von Sachverständigen für Umweltfragen. Bis zur Habilitation 1992 (venia legendi für Volkswirtschaftslehre) arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität sowie beim Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI). Im WS 1993/94 übernahm Helmut Karl eine Universitätsprofessur für Umwelt- und Ressourcenökonomie an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Zum WS 1996/97 wechselte er auf eine Professur für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftspolitik, zur Friedrich-Schiller-Universität Jena. Im September 2002 übernahm er von Prof. Dr. Paul Klemmer die Professur „Volkswirtschaftspolitik 3“ an der Ruhr-Universität und den Vereinsvorsitz des RUFIS. Seit August 2021 ist er emeritiert und als Seniorprofessor am Centrum für Umweltmanagement, Ressourcen und Energie (CURE) der Ruhr-Universität tätig. Forschungsschwerpunkte sind Wirtschaftspolitik, Regional- und Umweltökonomik. Vor dem Hintergrund eines institutionenökonomischen Ansatzes konzentrieren sich seine Arbeiten auf die Weiterentwicklung der Regionalen Wirtschafts- und Innovationspolitik. Darüber hinaus liegen Forschungsschwerpunkte auf der Analyse der IK-Technologie im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung, auf der Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Föderalismus und Innovationspolitik sowie der Koordination von Struktur- und Innovationspolitik.

…weil ich in einem Kreis forschen und lehren kann, der sich ähnlich wie ich für anwendungsorientierte wirtschaftswissenschaftliche Fragestellungen interessiert und dabei einen in Hinblick auf Volks- und Betriebswirtschaftslehre integrierten Ansatz verfolgt. Darüber hinaus bietet die RUB mit ihren zwanzig Fakultäten zahlreiche Ansatzpunkte für interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Prof. Dr. Andreas Löschel
Prof. Dr. Sven-Joachim Otto
Prof. Dr. Sven-Joachim Otto, geb. 1969, ist seit 2020 Honorarprofessor für Energierecht und -wirtschaft an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhruniversität Bochum.

Er studierte Betriebswirtschaftslehre und Rechtswissenschaften an der Universität Mannheim sowie der University of California in Berkeley. Er wurde 1998 zum Dr. jur. und promoviert und studierte anschließend Verwaltungswissenschaften an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer. Sven-Joachim Otto ist Partner bei EY und leitet dort den Mid Market Bereich im Sektor Government & Public Sector sowie Infrastructure (Deutschland, Schweiz, Österreich). Schwerpunktmäßig beschäftigt er mit den Entwicklungen in den verschiedenen Energiemärkten insb. vor dem Hintergrund der aktuell voranschreitenden Transformationen an den Schnittstellen zu den Sektoren Mobilität/Verkehr (Verkehrswende), Immobilien (Wärmewende) sowie der Industrie. Digitalisierung wird dabei im weitesten Sinne als Enabler für die nötigen Transformationsprozesse hin zu ressourceneffizienten, nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Geschäftsmodellen betrachtet.

… ich hier ein ideales Arbeitsfeld für die interdisziplinäre wissenschaftliche Befassung mit den großen Transformationen unserer Zeit in den Bereichen Energie, Verkehr, Industrie und Immobilien vorfinde. Die Ruhruniversität ist auch über fünfzig Jahre nach ihrer Gründung eine junge Forschungs- und Bildungseinrichtung mit einer Strahlkraft weiter über das Ruhrgebiet und das Land Nordrhein-Westfalen hinaus.
Prof. Dr. Johann-Christian Pielow
Prof. Dr. Joh.- Christian Pielow, geb. 1957, ist seit 2004 Inhaber des Lehrstuhls für Recht der Wirtschaft an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-universität Bochum.

Er studierte Rechtswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, der Universität Lausanne sowie der London School of Economics and Political Science (LSE). 1992 wurde an der juristischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum zum Dr. jur. promoviert. und 1998 habilitiert (venia legendi für Öffentliches Recht und Europarecht). Seit 2003 ist er zudem Geschäftsführender Direktor des Instituts für Berg- und Energierecht (IBE) der Ruhr-Universität und Mitglied des Direktoriums des Instituts für Europäische Wirtschaft (IEW). Er forscht zum deutschen, europäischen und vergleichenden Wirtschaftsverfassungs- und Wirtschaftsverwaltungsrecht. Die Schwerpunkte sind öffentliche Daseinsvorsorge und netzgebundene Infrastrukturen, Berg- und Energierecht sowie Kommunal- und Umweltrecht. Diese Einrichtung ist mit grundsätzlich allen rechtlichen, aber auch interdisziplinär (insbes. im Dialog zwischen Ökonomie, Technik und Recht) zu bearbeitenden Aspekten der Energiewende und damit zusammenhängenden Fragen des Klimaschutzes befasst. Das Spektrum reicht von der Umsetzung der Pariser Klimaschutzziele, bspw. im Rahmen des EU-Emissionshandelssystems und der europäischen „Energieunion“, über den Rechtsrahmen zur Förderung erneuerbarer Energien und der „Sektorkopplung“ mit der Gebäude- und Verkehrsenergieversorgung bis hin zu digitalen Formen einer „smarten“ Energieversorgung, planungsrechtlichen Fragen zum Anlagen- und Stromleitungsbau (auch zum Rückbau infolge Atom- und Kohleausstieg) sowie zur Rolle des Energieverbrauchers, der zugleich Strom erzeugt (Prosumer), und anderen Formen des zivilen Engagements, bspw. in sog. Bürgerenergiegemeinschaften, u.v.a.m.

  • Deutsches, europäisches und vergleichendes Wirtschaftsverfassungs- und Wirtschaftsverwaltungsrecht (insbes.: Öffentliche Daseinsvorsorge und netzgebundene Infrastrukturen
  • Berg- und Energierecht
  • Kommunal- und Staatsorganisationsrecht
  • Umweltrecht
  • Lehrbeauftragter u.a. der Universidad Santo Tomás (Bogotá, bis 2017) und der Universidad Carlos III de Madrid.
…der ständige Austausch mit Ökonomen/innen auch das juristische Denken fördert (und umgekehrt hoffentlich ebenso!).
Prof. Dr. Michael Roos
 ist seit 2009 Inhaber des Lehrstuhls für Makroökonomik. Zudem ist er Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft.

Er studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität des Saarlandes, der Universidad de Sevilla und der University of Michigan. Nach dem Diplom trat er dem Graduiertenkolleg “Ressourcenallokation, Wirtschaftspolitik und kollektive Entscheidungen”, dem Vorläufer der RGS Econ, bei und promovierte 2002 an der Universität Dortmund. Im Jahr 2008 schloss er seine Habilitation an der Universität Dortmund ab und wurde Dozent an der School of Economics der University of East Anglia, UK. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Verhaltensökonomie, experimentelle Ökonomie, Komplexitätsökonomie, Innovation, Erwartungen, Regionalökonomie, Klimawandel und Wirtschaftsmethodik. Er fokussiert auf soziale und ökonomische Prozesse, mit denen die Transformation zu einer nachhaltigeren Wirtschaft und Gesellschaft gelingen kann. Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt dabei auf dem Thema Mobilität und der Frage, wie ein nachhaltiges integriertes Mobilitätssystem aussehen und implementiert werden könnte. Ein anderes Forschungsthema ist die Frage, wie Klimaschutzpolitik gestaltet sein sollte, so dass sie kurzfristig messbare Effekte erzielen kann. Auch hierbei wird nicht nur untersucht, was sinnvolle Maßnahmen sein könnten, sondern auch wie diese politisch und gesellschaftlich umgesetzt werden könnten. Allgemein ist die Governance komplexer Systeme ein zentraler Bestandteil der Forschung am Lehrstuhl Makroökonomik.

…sich in dieser Fakultät viel bewegt und über große gesellschaftliche Herausforderungen nachgedacht wird. Unsere Welt ändert sich rasant, so dass sich Lehre und Forschung wandeln müssen. Die Fakultät ist offen für diesen Wandel, und das gefällt mir.
Prof. Dr. Dr. h.c. Christoph M. Schmidt
Prof. Dr. Dr. h.c. Christoph M. Schmidt, geb. 1962, ist seit 2002 Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftspolitik und angewandte Mikroökonomik an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum und zugleich Präsident des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen.

Er studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim, wurde an der Princeton University promoviert und habilitierte sich an der Universität München. Von 2009 bis 2020 war Schmidt Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, von 2013 bis 2020 dessen Vorsitzender. Seit 2019 ist er Mitglied, seit 2020 Ko-Vorsitzender des Deutsch-Französischen Rates der Wirtschaftsexperten. Seit 2011 ist er Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech), seit 2014 Präsidiumsmitglied und seit 2020 Vizepräsident. Er ist Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina (seit 2020), der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur (seit 2015) und der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste (seit 2018).

Von 2011 bis 2013 war Schmidt Mitglied der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ des Deutschen Bundestages. Seit 2013 ist er Vorsitzender des Kuratoriums des Max-Planck-Instituts für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen in München, seit 2014 Mitglied des Kuratoriums der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung (seit 2020 stellvertretender Vorsitzender), seit 2016 Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Fritz Thyssen Stiftung, seit 2018 stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats und seit 2020 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln (EWI) sowie seit 2020 Mitglied im Expertenrat Corona des NRW-Ministerpräsidenten. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen auf der angewandten Ökonometrie, u.a. in der Energie-, Gesundheits- und Arbeitsmarktökonomik, sowie auf der Schnittstelle von Forschung und wissenschaftsgestützter Politikberatung. Er war Herausgeber des Journal of Population Economics (1996 bis 2002) und des German Economic Review (2009 bis 2013). Im Jahr 2016 erhielt er den Gustav-Stolper-Preis des Vereins für Socialpolitik und im Jahr 2019 die Ehrendoktorwürde der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität Hannover.

…sie wie kaum eine andere Fakultät in Deutschland Kompetenzen und Erfahrungen in der angewandten Wirtschaftsforschung und Politikberatung bündelt. Hier kann ich in besonderem Maße meine Erfahrungen aus der Politikberatung als Vorsitzender des „Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung“ und aus der aktuellen empirischen Forschung als Präsident des „RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung“ an die kommende Generation angehender Ökonominnen und Ökonomen weitergeben.
Prof. Dr. Marion Steven
Prof. Dr. Marion Steven, geb. 1960, ist seit 1996 Inhaberin des Lehrstuhls für Produktionswirtschaft an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum.

Marion Steven absolvierte 1981 eine Banklehre. Daraufhin studierte, promovierte und habilitierte sie an der Universität Bielefeld. Sie hat im Bereich Hierarchische Produktionsplanung promoviert und im Bereich Produktion und Umweltschutz habilitiert. Ausgehend von der Tatsache, dass ein Großteil der Umweltbelastungen aus industriellen Fertigungsprozessen resultiert, befasst sich Marion Steven bereits seit langem in Forschung und Lehre mit den Umweltwirkungen der Produktion. Frühere Forschungsthemen waren z. B. die Integration des Umweltfaktors in verschiedene produktionstheoretische Konzepte, die Entsorgungslogistik, die Umweltkostenrechnung, die Kreislaufwirtschaft, die Auswirkungen des EU-ETS auf die Luftfahrtindustrie und die Umweltberichterstattung. Aktuell liegt der Forschungsschwerpunkt auf der Entwicklung von Nachhaltigkeitsindikatoren (Green Productivity Index), die eine integrierte Beurteilung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte der Produktion ermöglichen, und der Untersuchung der Auswirkungen der Digitalisierung auf die Nachhaltigkeit sowohl auf der Ebene des einzelnen Unternehmens als auch in Industrie 4.0-Netzwerken. Weiter werden die Nachhaltigkeitspotentiale von Smart-Circular Product-Service-Systems untersucht, bei denen die Kreislaufwirtschaft mit der Sharing Economy kombiniert wird, um eine intensivere und längere Nutzung von im Wirtschaftssystem vorhandenen Materialien zu erreichen.

…sie in Forschung und Lehre gut in der Region verankert ist. Die intensive Zusammenarbeit zwischen Betriebswirten und Volkswirten eröffnet ein spannendes Arbeitsgebiet mit vielfältigen Anknüpfungspunkten.
Hon.-Prof. Graham Weale
Prof. Graham Weale, ist seit 2015 Honorarprofessor an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft für Energiewirtschaft und -politik.

Er studierte physikalische Wissenschaften (Bachelor of Applied Science) an der University of Oxford und Systemtechnik (Masters degree) an der City University London. Anschließend absolvierte er seinen MBA an der Cranfield University. Die Forschung und Lehre von Graham Weale konzentriert sich auf wirtschaftliche und politische Fragen im europäischen Energiesektor, auf die Märkte für Strom- und Kohlenstoffemissionen und darauf, wie Emissionsminderungen in verschiedenen Mitgliedstaaten erreicht werden.

…weil ich über fast 40 Jahre Erfahrung im Energiebereich verfüge und mein Wissen und meine Leidenschaft für das Fach weitergeben möchte.
Prof. Dr. Nicola Werbeck
 ist Inhaberin einer Professur für Umwelt- und Innovationspolitik und zugleich Geschäftsführerin des Dekanats der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft.

Zuvor war sie mehrere Jahre als Geschäftsführerin des Ruhr-Forschungsinstituts für Innovations- und Strukturpolitik (RUFIS) e.V. tätig. Sie forscht zur Umweltökonomik mit Schwerpunkten auf Klimawandel und Mobilität und beschäftigt sich in Forschung und Lehre an der Schnittstelle zwischen Volks- und Betriebswirtschaftslehre mit umwelt- und innovationsökonomischen Fragestellungen. Ihre Forschung gliedert sich in die Bereiche Umwelt, Innovation, Branche und Region. Zudem ist sie Systemischer Coach, worauf sie im Rahmen des Masterstudiengangs „Economic Policy Consulting“ im „Professional Skill Development Modul“ zurückgreift.

  • Umweltökonomik
  • Entrepreneurship Education
  • Schlüsselqualifikationen
… sie modern organisiert ist und ein tolles Arbeitsklima bietet. Hier kann ich mit meinen Themen Umwelt und Innovation in Forschung und Lehre eine Brücke zwischen Theorie und Praxis herstellen.

Centrum für Umweltmanagement, Ressourcen und Energie (CURE)

Ruhr-Universität Bochum
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Telefon: 0234 32-19638
E-Mail: cure-econ@rub.de

Weitere Kompetenzfelder

SMD

Sales Management Department

FAACT

Finance, Accounting, Auditing, Controlling, Taxation

CEIT

Centrum für Entrepreneur­ship, Innovation und Transformation

CISE

Centre for International and Spatial Economics

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Die Anmeldung zu dem spezifischen Newsletter für Angehörige der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft (Bachelorstudierende/r, Masterstudierende/r, Mitarbeiter/in) ist nur mit einer Rub-Mailadresse (vorname.nachname@rub.de) möglich. Sie erhalten einen allgemeinen Newsletter, wenn Sie keine Auswahl getroffen haben. Möchten Sie Ihre Auswahl ändern, ist zunächst eine Abmeldung vom Newsletter erforderlich.

Ich erteile meine Einwilligung zur Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten zum Erhalt eines Newsletters, mit welchem die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum über Aktivitäten, Veranstaltungen und Neuigkeiten informiert. Meine Einwilligung zum Empfang des Newsletters und zur Speicherung meiner Daten kann ich jederzeit per E-Mail an wiwi-dekanat@rub.de, per Post an das Dekanat der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft, GD 03/223, Postfach 53, 44780 Bochum oder über den Link am Ende jedes Newsletters widerrufen. Detaillierte Hinweise zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Hier geht es zur Datenschutzerklärung der Ruhr-Universität Bochum.

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