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© RUB, Marquard
1. Juli 2022

Wissenschaftler untersuchen „Die digitale Mittelstadt der Zukunft“

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat am 28.6. die Förderung einer Forschungsgruppe zur Digitalisierung von Städten an der WWU Münster bekanntgegeben. Die Forschungsgruppe „Die digitale Mittelstadt der Zukunft“ untersucht, wie Mittelstädte den Herausforderungen der Digitalisierung begegnen, und entwickelt digitale Instrumente zur Stärkung ihrer Lebensqualität. Im Zentrum stehen Mittelstädte vor allem außerhalb von Metropolenregionen, „Smart Towns“, die im ländlichen Raum für ihre in der Regel 20.000 bis 100.000 Bewohnerinnen und Bewohner häufig starken Identifikationscharakter besitzen. Dort geht es also häufig nicht nur um die Infrastruktur, sondern auch um die Identifikation der Menschen mit ihrer Stadt. Die neue Forschungsgruppe nimmt mit den Aspekten „Zivilgesellschaft und soziale Leistungen“, „Verwaltung und Politik“, „Wirtschaft und Energie“ sowie „Bildung und Kultur“ vier zentrale Strukturbereiche in den Fokus. Dabei geht es um die Frage, wie Mittelstädte die digitalen Möglichkeiten aktiv zum Wohl der Stadt ausschöpfen können. Beispielsweise untersuchen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie nachhaltiges Verhalten und der Ausbau erneuerbarer Energie in der Region von der Digitalisierung profitieren können. Die Forschungsgruppe hat bereits Zusagen von Kommunen aus ganz Deutschland, um dort Interviews und Umfragen durchzuführen. In allen Projekten sollen konkrete Lösungen entwickelt und in den Städten implementiert werden. Beteiligt sind aus der Wirtschaftsinformatik Prof. Dr. Dr. h.c. Jörg Becker, Prof. Dr. Thomas Hupperich, Dr. Bettina Distel und Dr. Hendrik Scholta, aus der Erziehungswissenschaft Prof. Dr. Marcelo Parreira do Amaral, aus Soziologie Prof. Dr. Matthias Grundmann, aus der Politikwissenschaft Prof. Dr. Norbert Kersting und aus der Volkswirtschaftslehre Prof. Dr. Andreas Löschel, Ruhr-Universität Bochum. Die Forschungsgruppe wird mit rund 2,2 Millionen Euro gefördert. Ihr Sprecher ist Prof. Dr. Jörg Becker vom Institut für Wirtschaftsinformatik.

Pressemitteilung der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
https://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2022/pressemitteilung_nr_19/index.html

 

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