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© RUB, Rauch
14. Juli 2022

Ein Start-up als realer Business-Case

In einem Masterseminar haben Studierende verschiedene Dimensionen eines Geschäftsmodells analysiert. Für die Studierenden bedeutet das viel Praxisbezug und das Start-up profitiert von der Analyse.

Im Seminar „Business Model Innovation“ haben Masterstudierende der Wirtschaftswissenschaft in Kooperation mit einem Start-up des Worldfactory Start-up Centers (WSC) verschiedene Dimensionen eines Geschäftsmodells analysiert. Nach dem Abschluss des Seminars plant Prof. Dr. Stefanie Bröring schon ein Seminar für das kommende Wintersemester 2022/2023 gemeinsam mit dem WSC und für Bachelorstudierende.

Neue Planung

Geplant ist ein Seminar zum Thema Technologiemanagement mit Verankerung im WSC. Das Seminar soll außerdem in Kooperation mit anderen naturwissenschaftlichen und technischen Fakultäten stattfinden und dementsprechend auch für diese Studierenden geöffnet sein. „Gemeinsam mit den Fakultäten und den Inkubatoren des Worldfactory Start-up Centers sollen die Studierenden lernen, wie sie Technologien bewerten können. Auch mit Blick auf ein mögliches Gründungspotential“, sagt Bröring. Derzeit wird das neue Seminar noch ausgearbeitet.

Studierende erarbeiten nicht nur Fallbeispiele, sondern entwickeln echte Lösungen.

– Melusine Reimers

„Das WSC unterstützt Lehrformate mit Entrepreneurship-Bezug unter anderem in der Konzeptionierungsphase und indem Kontakte zu Gründungsteams hergestellt werden, die Herausforderungen formulieren, an denen die Studierenden dann arbeiten können. Auf diese Weise erhalten die Studierenden realistische Einblicke in den Gründungsalltag und die Gründungsteams eine gründliche Bearbeitung ihrer Probleme. Studierende erarbeiten hier nicht nur Fallbeispiele, sondern entwickeln echte Lösungen, die die Teams dann umsetzen und die so einen relevanten Einfluss auf das Gründungsgeschehen nehmen können“, erklärt Melusine Reimers, Projektkoordinatorin beim Worldfactory Start-up Center.

Rückblick

Im aktuellen Seminar haben die Studierenden sich der Aufgabe gestellt, den Businessplan eines technologiebasierten Start-ups zu erarbeiten. Unterstützung kam dabei vom Start-up Live Sen: Dr. Alaa Oughli, Dr. Tobias Vöpel und Maximilian Ruschmeier haben einen Nitratbiosensor entwickelt, mit dessen Hilfe Landwirte über das Smartphone in Echtzeit den Stickstoffgehalt ihrer Kulturen sehen. Sie erhalten auch optimierte Düngeempfehlungen über eine App. So soll Überdüngung vermieden werden.
Die Studierenden sollten nun das Ökosystem der Technologie und die unterschiedlichen Akteure am Markt kennenlernen und analysieren. Mit diesen Erkenntnissen haben sie eine Roadmap für das Start-up erstellt. „Sonst wird ein Businessmodell um ein Produkt herum erstellt. Hier haben wir die Technologie und das Ökosystem kennengelernt und dann einen Businessplan entwickelt“, erklärt Gregor Weiß. Der Student hat an dem Seminar teilgenommen, ebenso wie Arjeta Beselica. „Der starke Praxisbezug hat mir sehr gut gefallen. Ich kann es anderen Studierenden nur empfehlen. Es war spannend und bietet einen guten Einblick ins spätere Berufsleben“, sagt die Studentin.

Start-up als Business Case

„Live Sen war unser Business Case und die Studierenden haben die Idee gründlich auseinandergenommen, sie haben viel Literatur gelesen und sich die Anwendung von Methoden angeeignet“, fasst Stefanie Bröring den Inhalt des Seminars zusammen. „Für uns war es sehr hilfreich, dass wir durch das Seminar eine andere Brille aufgesetzt bekommen haben. Das ist wichtig für uns als Start-up. Die Studierenden durften uns mit Fragen löchern, und am Ende haben sie uns sehr gut begriffen“, sagt Gründer Maximilian Ruschmeier. Dem Start-up hat das Seminar somit viele neue Einblicke ins eigene Geschäftsmodell gebracht.

Quelle

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